Montag, 1. September 2014

Juchu Gelli Plate selber gemacht

Hier nur kurz erst mal ein Ergebnis mit Zeitschriften: Hat eine Weile gedauert... ehe es hingehaut hat. Ich habe nun doch normale wasserlösliche Linolfarben genommen- Die wasserlöslichen Ölfarben haben etwas geklumpt und dann war der Druck fleckig.

Ich habe mit einer selbstgegossenen Platte gearbeitet. Das hat sofort geklappt und war unkompliziert in der Herstellung! 3 Pck à 9 Gramm Gelierpulver in 500 ml Wasser- ich habe einfach mal 1 Eßl. Glycrerin hinengegeben, keine Ahnung ob das Sinn gemacht hat. Jedoch ist diese Platte alles andere als robust...Ich habe sie heute schon wieder eingeschmolzen, da sie ohne Ende Löcher und Risse bekommen hat.


2. September: Fortsetzung: Heute habe ich die neue Platte benutzt. 



Neu bedeutet hier: die alte Platte wurde gestern Abend im Wasserbad nochmal flüssig gemacht und wieder in ein Tablett gegossen. Über Nacht im Kühlschrank war sie natürlich superfest. Heute habe ich dann wieder unser "Glasregalbrett" aus dem Kühlschrank... genommen und die Wabbelmasse aufs Glas gebracht.

Bin ich zufrieden mit der selbstgemachten Platte? Ich muss sagen, es geht grundsätzlich gut. Es kommen Ergebnisse. Meine Meinung ist aber, dass eine gekaufte Platte wohl eine verlässliche Oberfläche hat. Meine Platte hat schnell Dellen bekommen und es ist somit kein glatter Druck mehr möglich. Ich habe zB die Tube auf die Platte gestubbst um die Farbe etwas verteilt aufzutragen, das hat die Platte schon beschädigt.

Gute Erfahrung die ich nicht missen möchte: Trotz allem habe ich eine Menge gelernt und kann es nur empfehlen mal eine selbstgemachte Platte zu benutzen!


Liebe Grüße Angela


en roue libre-bedeutet: freie Fahrt

Transfertechnik mit Lavendelöl direkt auf Stoff- waschbar

Wie bekommt man einen tollen Stempel auf Stoff, der dann auch noch bei 40 Grad waschbar ist? Der gewöhnliche Weg ist doch, dass man direkt drauf stempelt, mit einem Stempelkissen, das auch auf Stoff hält.

Info: In der Stempeloase in München gibt es eine große Auswahl an Stempelkissen, die auch für Stoffe sind- und auch sonst ist der Shop sehr umfangreich! Ihr findet ihn in der Nähe von Pasing- er ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Mit Text: In meinem Fall sollte auch noch ein Text drunter, obwohl ich keinen solchen Textstempel besitze. Also wählte ich die Transfertechnik mit Lavendelöl.

Im folgenden die einzelnen Schritte:

1. Die Vorlage mit Text, wurde spiegelverkehrt auf einem Worddokument positioniert.
2. und natürlich ausgedruckt
3. Nun ab zum Copyshop, da die heimischen Drucker nicht sicher mit dieser Technik funktionieren.
4. Mit dieser spiegelverkehrten Vorlage geht es dem Stoff nun an den Kragen...
5. Die Vorlage nicht verrutschen lassen(!) und mit dem "Gesicht nach unten" auflegen anschließend mit Lavendelöl wenig betropfen
6. Mit einem Borstenpinsel oä. gleichmäßig das Öl verteilen, nicht wässern-
7. Mit einem Messergriff oder anderem "Gerät" die Kopie berubbeln ohne dass sie verrutscht
8. zwischendurch mal sehr vorsichtig drunter schauen, und staunen- ja es geht!!!
8. nun noch mit dem Bügeleisen fixieren
9. fertig!


Ein altes Geschirrtuch meiner Oma kam mir gerade recht, es ist sogar mit ihren Initialen versehen. Ich mochte das Tuch schon immer und nun ist es noch etwas ganz besonderes. Übrigens gehen auch Kopien von alten Fotos aus der Verwandtschaft... Hier findet Ihr noch einen weiteren Artikel von mir zu dieser Technik. Diese Technik ist sehr vielseitig in der Anwendung und kostet nicht viel: Eine Flasche Lavendelöl! Nebenbei duftet da Endprodukt auch noch überraschend gut!
Viel Spaß!
Angelagrüße

Sonntag, 31. August 2014

Monoprinttechnik mit Gelli Plates

Im Garten ist genügend Platz, um etwas farbintensivere Arbeiten zu machen, besonders bei Sprühfarben. Ich bin noch ganz begeistert von der Monoprinttechnik, denn ich habe gestern bei einem Workshop mitgemacht. Hier auf einem anderem Blog von Irmi könnt Ihr genaueres sehen: Klick! Heute ist ja nun optimales Wetter um drinnen gemütlich (weiter-) arbeiten zu können- es regnet andauernd! Hier nun eine fertige Karte bei der der Hintergrund mit der Monoprinttechnik gemacht wurde:





Bei einem Arbeitsgang sind fast zwanzig A 5 Drucke entstanden. Die Druckfläche wird immer wieder mit Wasser nachgesprüht und außerdem wird auch Farbe immer wieder aufgesprüht. Als Grundlage dient ja die wasserlöslichen Linoldruckfarbe. Weil man nicht weiß was rauskommt, bleibt der ganze Vorgang spannend: siehe hier! Unten ist noch eine Karte- wie man sieht, ist die Wirkung jedes mal total anders:



Hier nun mal der Rest vom Hintergrund der Karten oben - der eigentlich in DIN A 5 ist. Weil man nicht so recht die Kontrolle hat, was ein Druck bringt, kommen auch mal weiße Stellen dabei heraus. Zuerst meint man vielleicht, der Druck sei nicht gelungen. Die weißen Flächen sind jedoch später sehr spannend, da der Stempelabdruck der ja auch seinen Raum und Kontrast braucht gerne weiße Flächen für sich in Anspruch nimmt!



Noch eine Idee, wie man "Mini-Papierreste" verwerten kann: Dazu eigenen sich alle Stempel die einen Rand haben: zB Label oder viele andere Stempel... Hier hat der lebendige Hintergrund seinen besonderen Reiz! Ich sammle diese Elemente und wenn auf einer Postkarte noch irgendetwas interessantes Element fehlt, ist mir so ein farbliches "Extra" oft sehr willkommen.



Ich freue mich schon auf meine eigene Gelliplate. Heute habe ich schon zwei Schablonen gekauft, die ja bei der Technik nicht unbedingt nötig sind, aber eine tolle Wirkung entfalten.
Falls sich ein Stempelinsider gewundert haben sollte: ja der Stempel oben hat eigentlich noch drei Elemente mehr gehabt. (dieser Stempel ist von: Paperback Studio) Ich hatte aber die Vorstellung, dass ich den Stempel ohne Gesichter vielfältiger einsetzen kann, daher habe ich die "Gesichtshäuser" dauerhaft entfernt. Fragt mich nicht wie...


Liebe Grüße Angela

Mittwoch, 27. August 2014

Eisbergsalat mit frischen Zutaten direkt von der Wiese

Heute mal nichts aus Papier oder Stoff, dafür vielleicht Gesprächsstoff: denn wer hat schon gewusst, was man direkt von der Wiese einfach in den gewöhnlichen Salat hinzugeben kann!??

Salat mit superfrischen Naturzutaten....Dazu habe ich huete erst mal das Haus verlassen und die "grünen Stellen" wieder aufgesucht, die ich gestern für nah und knackig genug ausfindig machen konnte. Roter Klee war auch dabei.



Doch etwas brenzlig... Also, ich muss leider feststellen, die Brennnessel war doch bis zum Schluss- außer im Mund- in guter Wirkung. Es stimmte nicht, dass beim Heimtragen oder nach dem Waschen nix mehr brennt... Aber im fertigen Salat war dann Frieden und es schmeckte unaufgeregt gut- nicht bitter!
Der Kick waren die Walnüsse und die milde Joghurtsauce. Ja aber Hallo, das mache ich wieder!


Erntezeit: Ich konnte in Erfahrung bringen: Erntezeit ist das Frühjahr bis September: Gänseblümchen, Löwenzahn, Rote KleeBlüten, Brennnessel

Ich bekam den Tipp es nicht zu übertreiben. Denn wichtig ist, dass man die Menge der Wiesenzutaten ungefähr genauso nimmt, als würde man Kräuter hinzugeben.

Ein Gewinn für die Speisekarte. Da ich es heute zum ersten mal gemacht habe freue ich mich über die neue Möglichkeit in der Küche. Das habe ich noch gar nicht gesagt: g`sund ist es auch noch.
Angelagrüße

Dienstag, 5. August 2014

Stempelmotiv drei mal anders: mit Passpartout


Eigentlich sind es doch die Hintergründe, die den Ton angeben! Oder?? Unten findet Ihr die Anleitungen!

Gelbe Karte: Mit Wandfarbe die Riesen-Blumenstempel (hier ist es eine Tapetenwalze vom Flohmarkt) aufdrucken, anschließend mit einer Sprayflasche gelbe und grüne Tuschefarbe aufsprühen. Etwas unglaubliches: die gelbe und grüne Farbe hält auf der Wandfarbe weniger, sodass die Blumen sichtbar bleiben!




Grüne Karte: Eine gewöhnliche Mullbinde und eine Kompresse ist hier der Stempel für den Hintergrund. Dazu einfach die Mullbinde in ein Stempelkissen drücken. Als Untergrund wurde Encausticpapier genommen- hier ergibt sich ein sehr klarer Druck. Die Stempelfarbe ist grün mit blau gemischt!




Rote Karte: sie wurde mit Strohhalm und einer Wanne mit Wasser beblubbert- Auf dem Wasser schwimmt währenddessen eine Schicht aus Pastellölkreide-pulver. Die Karte wird verkehrt herum über die aufsteigenden Blasen gehalten- Das kann man so lange machen, bis die Karte genügend Blubberblasen aufgenommen hat!


Viel Spass beim "Nachbauen"und schöne Ferien!!
Angelagrüße

Freitag, 25. Juli 2014

Running Journal

In unserem Stempeltreff, der ein mal im Monat stattfindet, haben wir wieder ein Running-Journal gemacht-



1. Dazu bringt jeder einen selbst gestalteten Hintergrund in DIN A 4 mit.
2. man sitzt reihum an einem Tisch und
3. zu allererst gibt man seinen Hintergrund seinem linken Nachbarn.
4. Jeder hat nun einen "fremden Hintergrund" vor sich und darf maximal 5  Minuten etwas dazugestalten.
5. Danach wird das Blatt wieder weitergereicht
6. das ganze geht so lange bis das eigene Blatt wieder vor einem liegt.
7. dann kann man staunen, wie sich der schlichte Hintergrund zu einem multiplen Kunstwerk entwickelt hat!


Freitag, 4. Juli 2014

Journal Cards mit Envelope Punch Board

Exakte Journal Cards selber machen

Mit einem Punchbord kann man superexakte Journal Cards schneiden. Jedenfalls die exakten Ecken!!
ATC Größen, oder Vorlagen kann man sich ja leicht zuschneiden: ATC haben die Größe 8,9 cm x 6,3 cm (2,5 inch x 3,5 inch).






 Wie kann man Journal Cards interessant einsetzen?


  • als Untergrund für eine ATC Karte
  • als Lesezeichen
  • mit einer Postkarte kombinieren, die Postkarte als Passpartout nutzen- 
  • als Beilage zu einem Geschenk 
  • in einen kleinen Umschlag stecken- als Minibrief
  • in einem Journal verarbeiten 
  • Element beim Scrappbooking


Angelagrüße